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Wie kann ich eine bodengleiche Duschinstallation realisieren?

  • installateurauswahl.de
  • Aktualisiert 13. November 2025 um 13:52
  • 166 Mal gelesen
  • ca. 21 Minuten Lesezeit
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Die Installation einer bodengleichen Dusche kann eine moderne und elegante Lösung für Ihr Badezimmer sein. In diesem Artikel werden Schritte zur Vorbereitung des Bodens, zum Anbringen der Wandabdichtung, zur Installation eines Drainagesystems, zur Abdichtung des Bodens und zum Verlegen von Fliesen erläutert, um Ihnen bei der Realisierung Ihrer eigenen bodengleichen Duschinstallation zu helfen.

Tipps zur bodengleichen Duschinstallation
Duschinstallation
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Vorbereitung des Bodens
  2. Häufige Fragen zur bodengleichen Dusche
  3. Wandabdichtung anbringen
  4. Glossar der wichtigsten Begriffe
  5. Drainagesystem installieren
  6. Schritt für Schritt Installationsablauf für Installateure
  7. Abdichtung des Bodens
  8. Qualitätskriterien für Abdichtung und Gefälle
  9. Fliesen verlegen
  10. Werkzeuge und Materialien für die Montage
  11. Installateur in der Nähe

Vorbereitung des Bodens

Die Vorbereitung des Bodens ist ein wesentlicher Schritt bei der Realisierung einer bodengleichen Duschinstallation. Zuerst müssen Sie sicherstellen, dass der Boden stabil, eben und tragfähig ist. Eventuelle Unebenheiten sollten ausgeglichen und Stellen mit zu hoher Feuchtigkeit sollten vorbehandelt werden. Auch die Wahl des richtigen Materials für den Bodenbelag ist entscheidend, da dieser wasserresistent sein muss.

Ein wichtiger Schritt ist die richtige Selektion und Vorbereitung des Ablaufs für die Dusche. Dieser sollte optimal positioniert und korrekt eingebaut werden, um eine reibungslose Entwässerung zu gewährleisten. Hierbei ist es ratsam, auf hochwertige und geprüfte Waren zurückzugreifen, um nachträgliche Probleme zu verhindern. Zudem sollte der Bodenbelag an den Ablauf angepasst werden, damit das Wasser problemlos abfließen kann. Nachdem der Boden vorbereitet und der Ablauf installiert wurde, sollte eine fachgerechte Abdichtung des Bodens erfolgen. Hierbei ist es wichtig, dass alle Übergänge und Anschlüsse sorgfältig abgedichtet werden, um eine dauerhafte Dichtheit zu gewährleisten. Es empfiehlt sich, auf qualitativ hochwertige Abdichtungsprodukte zurückzugreifen, um eine langfristige Funktionalität der bodengleichen Duschinstallation sicherzustellen. Zusammenfassend ist die Vorbereitung des Bodens ein wichtiger Schritt bei der Realisierung einer bodengleichen Duschinstallation. Durch eine sorgfältige Selektion und Vorbereitung des Bodenbelags, die korrekte Platzierung und Installation des Ablaufs sowie eine professionelle Abdichtung des Bodens können Sie eine langlebige und funktionale Duschlösung schaffen.

Häufige Fragen zur bodengleichen Dusche

  • Welche Anforderungen hat die Abdichtungsebene bei bodengleichen Duschen nach DIN 18534?
    Abdichtungsebene muss mindestens den Normen DIN 18534 bzw. VOB/DVWR entsprechen, Putz- bzw. Fliesenaufbau fachgerecht einschließen und eine dauerelastische Dichtschicht zwischen Estrich und Belag sicherstellen.
  • Welche Art Bodenablauf ist für eine bodengleiche Dusche im Neubau sinnvoll?
    Für bodengleiche Duschen empfiehlt sich ein lineare Bodeneinlauf oder ein externer Diffustionsablauf von Geschäften wie Viega oder Kerdi-Drain, je nach Baurealisierung.
  • Wie lässt sich eine bodengleiche Dusche behindertengerecht planen und realisieren?
    Barrierearm, Stufenloser Zugang plus Haltegriffe und Bewegungsfläche, Planungsfreigaben mit installativer Detailtiefe; Breite mindestens 90 cm, Anordnung nach Bewegungsradius.
  • Welche Materialien empfiehlt der Installateur für die Dichtbahn in der Innenverkleidung?
    Dichtbahn wie Schlüters Kerdi oder Mapei Mapelastic AquaFlex plus eine Verbundabdichtung, geeignetes Klebemörtel-System für Fliesen, plus Entkopplung.
  • Wie oft sollte die Ablaufleistung bei einer Wohngebäude-Dusche geprüft werden?
    Regelmäßige Funktionsprüfung nach Erstinstallation oder Betriebsbeginn, mindestens alle 2 Jahre, bei Starkniederschlägen oder häufigem Dropout.
  • Welche Schritte umfasst die fachgerechte Trennlage der Abdichtungen bei Mörtel- oder Dichtbeschichtung?
    Die Dicht- und Trennlage muss dauerhaft wasserundurchlässig und spannungsarm sein, Verklebung der Dichtbahn fachgerecht, Ecken/Kanten sauber ausgeführt.
  • Wie lässt sich eine bodengleiche Dusche verlässlich mit Fliesen aus Feinsteinzeug beschichten?
    Für Feinsteinzeugplatten geeignetes Verlegesystem mit 2-3 mm Fugenbreite, geeignete Montagefugen, Verlegewerkzeug und Fliesenkleber der C2TE-Klasse.
  • Welche Rolle spielt die Gefällesführung bei der Planung einer bodengleichen Dusche?
    Das Gefälle muss 1 bis 2 Prozent betragen, damit Wasser zuverlässig zum Ablauf geführt wird, gleichzeitig keine Staunässe entsteht.
  • Wie prüft der Installateur die Dichtheit nach der Verfliesung?
    Durch Probehörung mit Wasser- und Druckprüfungen, Dichtheitsprüfung nach Herstellerangaben und ggf. Isolierbandreste entfernen.
  • Welche Typen von integrierten Bodeneinlauf-Systemen bieten sich für kleine Badgrundrisse an?
    Integrierte Bodeneinlauf-Systeme mit robustem Kunststoff- oder Edelstahlrahmen, z. B. Viega Advantix oder Kaldewei Carat, je nach Badgrundriss.
  • Welche Besonderheiten gelten bei Altbausanierungen mit vorhandener Estrichkonstruktion?
    Altbau erfordert ggf. Anpassung des Estrichaufbaus, Entkopplung gegen Rissübertragung, Abdichtung gegen Feuchtigkeit in bestehenden Kellern.

Wandabdichtung anbringen

Um eine bodengleiche Duschinstallation zu realisieren, ist es unerlässlich, eine Wandabdichtung anzubringen. Dieser Schritt sorgt dafür, dass das Duschwasser nicht in die angrenzenden Wände eindringt und somit Schimmelbildung verhindert wird. Die Wandabdichtung kann auf verschiedenartige Weise erfolgen, beispielsweise durch das Auftragen einer Abdichtungsbahn oder durch das Verwenden von Abdichtungsdichtmassen. Im Gegensatz zur Abdichtung des Bodens liegt der Fokus bei der Wandabdichtung auf dem Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung an den Wänden. Vor dem Anbringen der Wandabdichtung ist es wichtig, die zu bearbeitenden Wände gründlich zu reinigen und ggf. Unebenheiten auszugleichen.

Anschließend kann die Abdichtungsbahn oder das Abdichtungsdichtmittel auf die Wände aufgetragen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass alle Anschlüsse und Ecken sorgfältig abgedichtet werden, um eine lückenlose Abdichtung zu gewährleisten. Nach dem Anbringen der Wandabdichtung können die restlichen Arbeiten für die bodengleiche Duschinstallation fortgesetzt werden. Hierbei ist es wichtig, die Abdichtung ausreichend trocknen zu lassen, bevor mit dem Verlegen der Fliesen begonnen wird. Durch eine fachgerechte Wandabdichtung wird nicht nur die Haltbarkeit der bodengleichen Duschinstallation erhöht, sondern auch die Sicherheit vor Feuchtigkeitsschäden gewährleistet. Ein erfahrener Installateur kann Sie bei der Wandabdichtung fachgerecht unterstützen und dafür sorgen, dass Ihre bodengleiche Duschinstallation lange Zeit einwandfrei funktioniert.

Glossar der wichtigsten Begriffe

Begriff Erklärung
Barrierefreiheit Prinzip bodengleiche Dusche
Bodengleicher Zugang ohne Stufen, der ausreichend Breite für Rollstuhl- oder Gehbehinderte Passagen bietet und von Installateur sicher geplant wird. Konzept der Dusche ohne erhöhte Stufe am Übergang zum Raum, umgesetzt mit passenden Gefälle- und Abdichtungen.
Bodengleiche Dusche Eine bodengleiche Dusche erfordert eine passgenaue Entwässerung, eine sorgfältige Gefällebene und eine harte, wasserdichte Aufbauhöhe, damit kein Wasser über den Rand läuft und später keine Feuchtigkeitsschäden entstehen.
Ablaufrinne (Duschrinne) Bei der Entwässerung kommt oft eine Duschrinne zum Einsatz. Modelle wie die Wedi-Ablaufrinne ermöglichen eine geringe Aufbauhöhe und eine gleichmäßige Ableitung zum Abfluss.
Gefälle und Estrichaufbau Wichtig ist ein gleichmäßiges Gefälle von etwa 1–2 Prozent vom Rand zum Abfluss, damit Wasser auch bei kleinen Mengen zuverlässig abläuft, ohne Pfützen zu bilden.
Dichtsystem Wedi Fundo Prime Das System Wedi Fundo Prime bietet vorkonfektionierte Dicht- und Aufbaudämmplatten, die speziell für bodengleiche Walk-Ins vorgesehen sind und eine zügige Verarbeitung ermöglichen.
Kern- und Dämmplatten aus Schaumstoff (Wedi) Wedi-Platten bestehen aus XPS-Schaumstoff mit samtglatter Oberseite, liefern bessere Wärmedämmung und verhindern Durchfeuchtung bei Spaltenzwischenräumen.
Fliesen- bzw. Plattenverlegung für bodengleiche Duschen Für die flächige Verlegung eignen sich keramische oder quarzverlegte Platten, die bündig zur Randkante abschließen und eine nahtlose Optik erzeugen.
Abdichtungsschicht nach DIN 18534 Die Abdichtung übernimmt in der Regel eine mehrschichtige Dichtung auf Basis von Flüssigkunststoff gemäß DIN 18534, ergänzt durch Härteanker und Schutzabdeckungen.
Siphon DN50/DN75-Entwässerung Ein robuster Siphon im Durchmesser DN50 oder DN75 sorgt für eine zuverlässige Entwässerung unter der bodengleichen Fläche und reduziert Geräuschentwicklung.
Berücksichtigung von Barrierfreiheit nach DIN 18040 Bei barrierefreier Gestaltung sollte der Zugang bündig mit dem Raum sein, inklusive breiter Türschwelle oder ebener Dushausführung gemäß DIN 18040-2.
Abdeck-Profile und Abdeckgitter Abdeckprofile ermöglichen eine optisch saubere Kante zur Wand und verhindern, dass Fliesen brechen oder sich lösen; sie sollten spannungsfrei sitzen.
Wasserzufuhr- und Mischventilinstallation Für Wasserzufuhr und Mischbatterie entscheiden Installateure sich oft für kompakte Armaturen mit Rückflussverhinderung, die in der Höhe gut in den Nischenbereich passen.
Unterbau- und Dichtungsbahn Kerdi-KERDI-BOARD KERDI-BOARD bietet als wasserdichter Aufbaukern eine stabile Unterlage, die Fliesenbodendicke zulässt und gleichzeitig Schutz vor Feuchtigkeit bietet, perfekt für Wandbereiche rund um die Duschzone.
Schiene zur Wandanschlussabdichtung (Schürze) Schürzen- oder Wandanschlussprofile sichern die Verbindung zwischen der Duschfläche und dem Fliesenbereich, verhindern Leckagen und erleichtern Revisionsarbeiten bei Sanierungen.

Drainagesystem installieren

Die Installation eines Drainagesystems ist ein entscheidender Schritt, um eine bodengleiche Duschinstallation erfolgreich umzusetzen. Zunächst ist es wichtig, die richtige Position für den Abfluss zu bestimmen. Dieser sollte perfekterweise in der Nähe der Duschzone platziert werden, um eine effiziente Ableitung des Wassers zu gewährleisten. Ein gut durchdachtes Drainagesystem verhindert nicht nur Wasseransammlungen, sondern sorgt auch dafür, dass das Wasser zügig abfließt und keine Pfützen entstehen. Bei der Selektion des Drainagesystems stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, darunter Punktabläufe oder lineare Abläufe.

Punktabläufe sind kompakt und eignen sich gut für kleinere Duschen, während lineare Abläufe eine größere Fläche abdecken und sich besonders für großzügige Duschbereiche bewerben. Nachdem die Position festgelegt wurde, erfolgt die Installation des Abflusses selbst. Hierbei ist es wichtig, dass der Abfluss in einem leichten Gefälle verlegt wird. Ein Gefälle von etwa 1-2 % ist optimal, um sicherzustellen, dass das Wasser ungehindert abfließen kann.

Die Verwendung von flexiblen Rohrsystemen kann hierbei von Vorteil sein, da sie sich leicht an verschiedenartige Gegebenheiten anpassen lassen. Bei der Verbindung des Abflusses mit dem bestehenden Abwassersystem sollte darauf geachtet werden, dass alle Verbindungen dicht sind und keine Leckagen entstehen können. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Installation eines Drainagesystems ist die Wahl des Materials.

Hochwertige Materialien wie PVC oder Edelstahl bieten nicht nur Langlebigkeit, sondern auch eine einfache Reinigung und Pflege. Edelstahlabläufe sind besonders beliebt wegen ihrer modernen Optik und Korrosionsbeständigkeit. Die richtige Materialwahl trägt entscheidend zur Funktionalität bei. Zudem sollten Sie darauf achten, dass das gewählte System den örtlichen Bauvorschriften entspricht. Um sicherzustellen, dass das Drainagesystem ordnungsgemäß funktioniert, empfiehlt es sich auch, einen Geruchsverschluss einzubauen. Dieser verhindert unangenehme Gerüche aus dem Abwassersystem und sorgt für ein angenehmes Raumklima im Badezimmer.

Der Geruchsverschluss sollte regelmäßig gewartet werden; dies kann durch einfaches Spülen mit Wasser erfolgen. Ein weiterer Punkt ist die Integration von zusätzlichen Funktionen wie einer Rinne oder einem Gitterrost im Bereich des Ablaufs. Diese Elemente können nicht nur ästhetisch ansprechend sein, sondern auch dazu beitragen, Haare und andere Rückstände aufzufangen und so Verstopfungen im Abfluss vorzubeugen.

Wenn das Drainagesystem installiert ist, sollte eine gründliche Überprüfung auf Dichtheit erfolgen. Dies kann durch einen einfachen Wassertest geschehen: Lassen Sie Wasser in die Dusche laufen und beobachten Sie den Ablauf sowie eventuelle Undichtigkeiten an den Verbindungen. Eine sorgfältige Kontrolle in dieser Phase spart später viel Ärger. Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Installation eines effektiven Drainagesystems erfordert präzise Planung und Ausführung sowie die Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Materialwahl und Gefällegestaltung.Ein funktionierendes System sorgt dafür, dass Ihre bodengleiche Duschinstallation nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch praktisch funktioniert – ohne lästige Pfützen oder unangenehme Gerüche. Die Wahl des richtigen Systems sowie dessen fachgerechte Installation sind entscheidend für den langfristigen Erfolg Ihrer bodengleichen Duschinstallation. Es lohnt sich also durchaus Zeit in diese Phase zu investieren; schließlich soll Ihr neues Badezimmer nicht nur schön aussehen – es soll auch funktional sein!

Schritt für Schritt Installationsablauf für Installateure

Schritt BeschreibungBenötigte Werkzeuge
Boden auf Festigkeit prüfen und vorhandene Beläge entfernen Beschreibung der einzelnen Arbeitsschritte zur bodengleichen Duschinstallation Fliesenleger-Spachtel
Nischen- bzw. Einstieg vermessen und AuslasspositionNotieren Ermittlung von Abmessungen, Orientierung an Installationsplänen und Auseinandersetzung mit Bauteilpositionen Fliesenrabatt?
Duschabfluss auswählen (DN 90) und Schalung für Bodenausgleich planen Selektion des passenden Abflusses, Vorbereitung der Bettung und Schall- bzw. Feuchtigkeitsabschottung Zollmaßband
Untergrund auf Feuchtigkeit prüfen und Sperrschicht sicherstellen Sicherstellung der Bodenkonstruktion, Verhinderung von Feuchtigkeitsschäden und optimale Grundlage schaffen Kreppband
Abdichtungsschicht installieren mit Dichtband und Dichtungsmasse Schutz der Abdichtung und sichere Überdeckung des Innenbereichs für eine wasserdichte Verbindung Dichtband
Duschwanne einsetzen oder Estrichboden vorbereiten und Anschlüsse prüfen Befestigen der Bauteile, Nutzung von geeigneten Klebern und Dichtstoffen, Vermeidung von Leckagen Klebemörtel
Entwässerungssystem verankern und Gefälle von 1–3° sicherstellen Sicherstellen der korrekten Gefälleführung, Vermeidung von Pfützen und Korrosion Schraubendreher
Fliesenoberfläche vorbereiten und Randprofile setzen sowie Kleber vorbereiten Vorbereitung der Fliesenarbeiten, Genauigkeit beim Zuschnitt, Vermeidung zukünftiger Fugenprobleme Zollstock
Bodenseitig Fliesen verlegen, passende Größe berücksichtigen und Nivelliersystem verwenden Präzise Platzierung der Fliesen, gleichmäßige Fugenabstände, Vermeidung von Lunkern Fliesenrabine?
Fugenabdichtung durchführen und Silikonspitzen an Duschnische ausrichten Austausch der Abdichtmittel, sorgfältige Fugenbearbeitung, Kontrolle der Randbereiche Silikonpistole
Endreinigung und Funktionsprüfung durchführen, Protokoll erstellen Begehbare Endkontrolle, Dichtheitstest durchführen, Protokollierung der Ergebnisse Dichtmasse
Übergabe an Auftraggeber und Dokumentation des Installationsprozesses erstellen Übergabe der fertigen Installation an den Auftraggeber inkl. vollständiger Unterlagen Protokollformular

Abdichtung des Bodens

Eine bodengleiche Duschinstallation erfordert eine sorgfältige Abdichtung des Bodens, um Wasserschäden und Schimmelbildung zu verhindern. Zunächst ist es wichtig, die richtige Abdichtungsmasse auszuwählen, die sowohl flexibel als auch wasserundurchlässig ist. Diese Materialien sollten gleichmäßig auf den Boden aufgetragen werden, wobei darauf geachtet wird, dass alle Ecken und Kanten gut abgedichtet sind. Ein gründlicher Auftrag ist entscheidend. Nach dem Trocknen der Abdichtungsschicht kann eine zweite Schicht aufgetragen werden, um die Sicherheit zu erhöhen. Es empfiehlt sich zudem, die Abdichtung regelmäßig auf Risse oder Beschädigungen zu überprüfen. Eine sorgfältige Abdichtung sorgt dafür, dass das Wasser dort bleibt, wo es hingehört – in der Dusche und nicht darunter. Wasserschäden verhindern ist das A und O für eine langlebige Installation.

Qualitätskriterien für Abdichtung und Gefälle

Kriterium BeschreibungPriorität
Flächenunabhängige Abdichtungsebene Verlegung einer nahtlosen Dichtbahn oder flüssigen Abdichtung wie Mapelastic AquaFlex (MAPEI) bzw. Sikalastic-1K, inklusive Randdichtungen an Anschlussflächen Hoch
Muster einer Gefälleführung Ein gleichmäßiges Gefälle sicherstellen, perfekterweise mit Profilen oder Rinnenbauteilen wie Geberit Duschrinne Profil zur exakten Neigungskontrolle und Ableitung Sehr hoch
Untergrundvorbereitung und Haftvermittlung Säuberung, Trocknung und Grundierung des Untergrunds mit passenden Haftvermittlern wie Sika Primer-3N oder MAPEI Primer N für bestmögliche Haftung Mittel bis Hoch
Anschluss- und Randbereiche abdichtend sichern Lückenlose Überdeckung von Wand- zu Bodenanschlüssen durch Dichtband, Dichtkleber und fachgerecht ausgeformte Konterlappen, z. B. Hartmann Tegoflex-Dichtband oder ähnliche Systeme Hoch
Bewegungsfugen professionell integrieren Bereitschaft von Bewegungsfugen durch geeignete Dichtstoffe (z. B. SikaFlex-EC-Familie) und passende geometrische Lösungen, damit Risse vermieden werden Mittel
Armaturen- und Sanitärelemente flächenbündig integrieren Genaue Anordnung der Armaturen, bodengleiche Duschwanne oder -boden in Kombination mit Systemlösungen wie Kerdi von Schluter oder ähnliche nahtlose Übergänge Mittel
Dichtsysteme und Fliesenkonstruktion mit Systemkompatibilität Kompatible Systematik der Fliesen- und Dichtkomponenten, z. B. Kerdi-System, Mapelastic oder Sikalastic im Zusammenspiel mit bodengleicher Duschlösung Hoch
Prüfung, Dokumentation und Abnahme der Abdichtung Durchführung einer Dichtheitsprüfung gemäß relevanten Normen und anschließender lückenloser Dokumentation der Ergebnisse Erfolgreiche Prüfung und klare Abnahmeberichte

Fliesen verlegen

Die Kunst des Fliesenverlegens ist ein entscheidender Schritt, wenn es um die Realisierung einer bodengleichen Duschinstallation geht. Hierbei spielt die Selektion der Fliesen eine zentrale Rolle. Es empfiehlt sich, rutschfeste Fliesen zu wählen, um die Sicherheit in der Dusche zu gewährleisten. Diese Fliesen sind nicht nur funktional, sondern können auch ästhetisch ansprechend sein und dem Raum eine harmonische Note verleihen. Bei der Verlegung selbst ist Präzision gefragt.

Die Fliesen sollten gleichmäßig und ohne sichtbare Fugen verlegt werden, um ein ansprechendes Gesamtbild zu schaffen. Ein wichtiges Detail ist die Fugenbreite; sie sollte einheitlich sein und nicht mehr als 3 bis 5 mm betragen, um das Risiko von Rissen oder Abplatzungen zu minimieren. Ein weiterer Aspekt ist die Verlegetechnik. Der Versatz der Fliesen kann dabei helfen, eine optisch ansprechende Fläche zu erzeugen. Oft wird empfohlen, im Verband zu verlegen, was bedeutet, dass die Fugen der benachbarten Reihen versetzt sind.

Dies sorgt für Stabilität und verhindert das Durchbrechen von Fugen unter Belastung. Die richtige Technik macht den Unterschied. Zudem sollte beim Verlegen darauf geachtet werden, dass die Fliesen in einem leichten Gefälle zur Drainage hin verlegt werden. Dies gewährleistet einen optimalen Wasserabfluss und verhindert stehendes Wasser. Die Verwendung eines geeigneten Fliesenklebers ist ebenfalls von Bedeutung. Hierbei sollte auf einen flexiblen Kleber zurückgegriffen werden, der sich gut für Feuchträume eignet.

Dieser sorgt dafür, dass sich die Fliesen bei Temperaturschwankungen nicht lösen oder reißen. Nach dem Verlegen müssen die Fugen sorgfältig verfugt werden; dies geschieht in der Regel mit einem individuellen Fugensand oder -mörtel für Nassbereiche. Es ist ratsam, nach dem Verlegen einige Tage zu warten, bevor die Dusche in Betrieb genommen wird. So kann sich alles setzen und eventuelle Restfeuchtigkeit entweichen. Auch wenn es verlockend sein mag sofort loszulegen – Geduld zahlt sich hier aus! Schließlich soll das Ergebnis nicht nur funktional sein, sondern auch optisch überzeugen. Wenn Sie also darüber nachdenken, wie Sie eine bodengleiche Duschinstallation realisieren können und dabei das Thema „Fliesen verlegen“ im Blick haben, dann sind diese Tipps unerlässlich für den Erfolg Ihres Projekts. Präzision und Geduld sind hierbei Ihre besten Freunde!

Werkzeuge und Materialien für die Montage

Werkzeug ZweckHinweis
Wasserwaage Horizontalität prüfen Stabila 196-2, 100 cm
Silikonpistole Dichtstoffe auftragen Kartusche 310 ml, gleichmäßiger Druck
Maßband Abstände und Gefälle messen Fiskars Rollmeter 5 m
Rohrzange Gewindeverbindungen lösen/ziehen Für Kupfer- und Kunststoffrohre
Spachtel Flächen glätten Spachtel K80, Kunststoff
Cuttermesser Abdeckleisten zuschneiden Einzelklinge, sichere Score-Kante
Kunststoffkeile Duschwanne ausrichten Set aus ca. 4–6 Stück, winkelverstellbar
Dichtband Geberit Übergänge dichten Geberit Dichtband 60 mm, Innenseite
Schraubendreher-Satz Schrauben lösen/setzen Wera Kraftform Plus, Präzisionsbits
Laser-Entfernungsmesser Exakte Vermessung von Nivellierung Bosch GLM 50 C, Bluetooth
Silikon Dichtstoff einbringen Sikaflex 11fc Pro, klare/transparent
Spachtelmasse Fugen/Untergrund ausgleichen Anleitung des Herstellers beachten

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